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Volles Kulturzeughaus für nachhaltige Raumwentwicklung

Unsere Studierenden präsentierten ihre Vorschläge für räumliche Zukunftskonzepte für die Stadtregion Aist-Naarn.

Mehrere Personen sitzen und lauschen einer Präsentation von Studierenden.

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Volles Haus bei der Präsentation der Entwicklungskonzepte für die Stadtregion Aist-Naarn

Vier Personen diskutieren vor einer Plakatwand.

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Diskussion und Rückmeldung aus der Region für die TU-Studierenden

Eine Gruppe an Personen steht auf einem innerstädtischen Platz.

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Stadtspaziergang mit Bgm. Froschauer in Perg beim Regions-Workshop im Oktober 2025

Perg. In über 11.000 Arbeitsstunden erarbeiteten 36 Raumplanungsstudierende der Technischen Universität Wien in diesem Wintersemester neun räumliche Entwicklungskonzepte für die Stadtregion Aist-Naarn mit ihren Gemeinden Perg, Schwertberg, Naarn und Arbing in Oberösterreich. Ihre umfangreichen Ergebnisse stellten sie im Jänner 2026 im Kulturzeughaus Perg den zahlreich erschienenen politischen Vertreter:innen der Stadtregion vor und diskutierten sie im Anschluss ausführlich mit ihnen. 

Die Stadtregion zeichnet eine hohe Lebensqualität, die wirtschaftliche Stärke sowie eine gute Kultur der interkommunalen Zusammenarbeit aus. Darauf aufbauend wurden in den räumlichen Entwicklungskonzepten mit den klingenden Namen wie etwa „Verstrickt und zaumgenäht“ oder „Produktivregion“ Zukunftsbilder für die Region für ihre Siedlungsentwicklung, Naturräume und Mobilität entworfen. Aus den Konzepten wurden insgesamt 220 Maßnahmenvorschläge abgeleitet sowie 9 konkrete Leitprojekte erarbeitet. 

„Wir sind sehr dankbar für diese lohnende Kooperation mit der Technischen Universität Wien. Die fachlichen Impulse und der unvoreingenommene Blick der Studierenden hilft uns in der Region, gute Entscheidungen zu treffen, um unsere Entwicklungspotentiale auch zu nutzen“, so LAbg. Bürgermeister Toni Froschauer aus Perg. 

Das Studienprojekt P2 startete im Oktober 2025 mit einem viertägigen Workshop der Studierenden in der Stadtregion. Dabei standen zum Kennenlernen der Region u.a. Gemeindebesuche, Impulsvorträge sowie ein Betriebsbeuch im LOC-Werk in Arbing am Programm. Unter der Leitung des interdisziplinären Lehrendenteam (Thomas Dillinger und Nina Svanda vom Forschungsbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung, Gesa Witthöft vom Forschungsbereich Soziologie, Arnold Faller vom Forschungsbereich Digitale Architektur und Raumplanung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Michael Klamer vom Forschungsbereich Verkehrssystemplanung und Boris Salak vom Forschungsbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster) erfolgte die Analyse und Erarbeitung der räumlichen Entwicklungskonzepte über das gesamte Wintersemester hinweg in enger Abstimmung mit den Bürgermeistern und den Gemeindeverwaltungen. Als fachliche und organisatorische Schnittstelle zwischen Universität und Region unterstützte Christoph Artner-Sulzer von der Regionalmanagement-Geschäftsstelle Mühlviertel, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Das Projekt wurde im Rahmen des EUREGIO-Kooperationsfonds unterstützt, der die Übernachtungskosten der Studierenden übernommen hat. 

Die Ergebnisse werden Anfang März auf der P2-Website, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster veröffentlicht.