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Vienna International Ethical Hacking Boot Camp 4.0

140 Hacker. Zwölf Länder. Eine Woche voller Herausforderungen.

Menschen an Tisch, arbeiten an Laptops

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Menschen sitzend an Tischen, von oben fotografiert

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Gruppe Menschen stehend, fröhlich

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Anfang Juli veranstaltete die TU Wien zum vierten Mal das „Vienna International Ethical Hacking Boot Camp, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster“. Das vom Cybersecurity Center der TU Wien, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und der gemeinnützigen Organisation Cyber Security Austria, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster organisierte Bootcamp brachte nationale Ethical-Hacking-Teams aus zwölf europäischen Ländern zusammen, darunter Teams aus Österreich, Kroatien, der Tschechischen Republik, Dänemark, Ungarn, dem Kosovo, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Serbien, der Schweiz und Italien. Die vier Tage standen im Zeichen intensiver praktischer Schulungen und internationalem Austausch, die Teilnehmer_innen vertieften außerdem ihre technischen Fähigkeiten, tauschten Wissen aus und arbeiteten zusammen, wodurch Wiens Position als Drehscheibe für Ausbildung und Forschung im Bereich Cybersicherheit gestärkt wurde.

TU Wien Rektor, Jens Schneider, Peter Puschner, Fakultätsvertreter für Forschung und Infrastruktur sowie Matteo Maffei, Koordinator des Cybersecurity-Zentrums der TU Wien,  begrüßten die Teilnehmer_innen und betonten die Bedeutung von Ausbildung und Forschung im Bereich Cybersecurity an der TU Wien. Am dritten Tag nahm Luca Tagliaretti, Geschäftsführer des European Cybersecurity Competence Centre, online am Bootcamp teil, um die Teilnehmer_innen zu begrüßen und die Bedeutung von Initiativen hervorzuheben, die Europas nächste Generation von Cybersecurity-Expert_innen fördern.

Während des viertägigen Programms befassten sich die Teilnehmer_innen im Rahmen von Vorträgen unter Expert_innenleitung und praktischen Workshops mit einem breiten Spektrum an Themen rund um Cybersecurity. Philippe Dourassov (pilvar) führte die Teilnehmer_innen in die Entwicklung von KI-Agenten für Hacking ein, während Matthias Pleschinger (Popax21) Einblicke in seine Schwachstellenforschung zur V8-JavaScript-Engine gab. Jacopo Ferrigno (dipusone) führte die Teilnehmer_innen in die Grundlagen des Hardware-Hackings ein, Dragos Albastroiu (adragos) demonstrierte fortgeschrittene Techniken zur Ausnutzung von Web-Schwachstellen, und Georg Felber (0x6fe1be2, gfelber) leitete einen Workshop zur Ausnutzung von Schwachstellen im Linux-Kernel.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsame „Capture The Flag“ (CTF)-Übung am zweiten Tag. Anstatt sich ausschließlich auf den Wettbewerb zu konzentrieren, regte die CTF die Teilnehmer_innen dazu an, gemeinsam an realistischen Herausforderungen im Bereich Cybersecurity zu arbeiten, Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen. Viele der Herausforderungen wurden von Studierenden der TU Wien im Rahmen ihrer Studienarbeit entwickelt und zeigten, wie studentische Projekte weit über den Hörsaal hinausreichen können. Diese Herausforderungen dienten nicht nur als wertvolle Lerninstrumente, sondern trugen auch direkt dazu bei, die Fähigkeiten der nächsten Generation europäischer Cybersecurity-Expert_innen zu fördern. Indem es jungen Cybersecurity-Talenten aus ganz Europa eine Plattform zum Austausch von Wissen und Erfahrungen bietet, fördert das Vienna International Ethical Hacking Boot Camp die internationale Zusammenarbeit und unterstützt die Entwicklung zukünftiger Expert_innen auf diesem Gebiet.

Das Bootcamp wird vom European Cybersecurity Competence Centre, der Stadt Wien, der Wirtschaftsagentur Wien, der Erste Group und dem österreichischen Bundesheer unterstützt.

Besonderer Dank gilt Marco Squarcina, einer führenden Persönlichkeit in der europäischen Ethical-Hacking-Community. Er hat 2022 die European Cyber Security Challenge (ECSC) in Wien organisiert, Fortbildungen für Team Europe angeboten und ist Mitorganisator der Austria Cyber Security Challenge (ACSC), während er gleichzeitig als Cheftrainer der österreichischen Nationalmannschaft fungiert.