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Urbane Visionen zwischen Utopie und Beton: Eine gemeinsame Exkursion nach Wien und Bratislava

An dieser zweitägigen Exkursion nahmen 20 Studierende der Architektur und Stadtplanung der TU Wien und der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava teil, um das bauliche Erbe des modernistischen und brutalistischen Städtebaus zwischen 1930 und 1975 zu erkunden.

Eine Brücke, ein Turm und ein Hochhaus

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Eine Gruppe an Personen vor einem Wohnhaus

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Alterlaa-Wohnkomplex mit Wiese

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Ein brutalistisches, fünfstöckiges Eckhaus

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Gruppenfoto

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Brutalistische Kirche auf einem Hügel

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Innenraum einer modernen Kirche

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Das Programm erstreckte sich über zwei Hauptstädte und untersuchte, wie politische Ideologien, gesellschaftliche Utopien und architektonische Experimente die Stadtlandschaft Mitteleuropas geprägt haben.

In Bratislava besuchten die Teilnehmer*innen die ikonische UFO-Brücke mit ihren skulpturalen Pylonen, den monumentalen Radio- und Rundfunkkomplex „Pyramida“ sowie die weitläufige Plattenbausiedlung Petržalka – eine der größten sozialistischen Wohnsiedlungen Europas –, die ein eindrucksvolles Beispiel für utopische Stadtplanung im großen Maßstab darstellt.

In Wien standen der ausdrucksstarke Umspannwerk in Favoriten, Harry Glücks wegweisende Terrassenwohnsiedlung in Alterlaa – ein Meilenstein im humanen sozialen Wohnungsbau – sowie die schroffe, skulpturale Wotruba-Kirche, ein spätbrutalistisches Denkmal am südlichen Stadtrand auf dem Programm.

Während der beiden Tage setzten sich die Studierenden mit Fragen der städtischen Semiotik, der kollektiven Identität und der anhaltenden Spannung zwischen architektonischem Idealismus und alltäglicher Lebenserfahrung sowie dem ewigen Spannungsfeld zwischen Form und Funktion auseinander.

Die Exkursion wurde organisiert von Hartmut Dumke vom Forschungsbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung sowie Milan Húsar von der STU Bratislava, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.