Die spannende Reise begann im Wintersemester 2024/25. Rund 20 Studierende inskribierten sich für das Masterstudium Quantum Information Science and Technology (QIST). Im Sommersemester 2026 hat Constantin Nistor erfolgreich seine Masterarbeit verteidigt und ist somit der allererste Absolvent dieses Masterstudiums. Im Gespräch gibt er Einblick in das Studium, seine Forschung und seine künftigen Projekte.
Warum hast du dich für das QIST-Masterstudium entschieden?
Constantin Nistor: Als ich von dem Master erfuhr, arbeitete ich gerade Vollzeit. Ich hatte meinen Bachelor in Elektrotechnik bereits in der Tasche und wusste, dass ich noch einen Master machen möchte. Angebote gab es einige, aber keines, das mich zu 100 Prozent überzeugt hat. Als ich von QIST erfahren habe, wusste ich sofort, das ist das Masterprogramm, auf das ich gewartet habe (lacht).
Was macht das Studium so besonders?
Constantin Nistor: Der Master ist ganz neu konzipiert, er ist einzigartig und es gibt in dieser Art kein zweites mir bekanntes Programm. Das erste Semester hat einen sehr starken schulischen Charakter, alle Studierenden besuchen dieselben Vorlesungen, erst in den höheren Semestern teilt es sich mehr auf, je nachdem welche Schwerpunkte man wählt.
Im Master wird auf die drei großen Bereiche Quantenphysik, Quantencomputing und der Quanteninformationswissenschaften fokussiert. Der gesamte Master ist sehr praktisch angelegt, ich habe viele Erfahrungen in angewandter Wissenschaft sammeln können. Bereits für meine Projektarbeit habe ich an einem konkreten Lösungsansatz gearbeitet, den ich in meiner Masterarbeit dann weiter ausgearbeitet habe.
Im Laufe der Semester hat sich auch ein richtiges Netzwerk zwischen uns Studierenden entwickelt, viele neue Freundschaft sind entstanden, die über das Studium hinaus fortgeführt werden. Es ist sogar zu einer Art Tradition geworden, am Ende jedes Semesters ein kleines Get-Together zum Ausklang zu organisieren.
Welche Tipps hast du für künftige Studierende?
Constantin Nistor:Don’t overthink. Wenn euch das Thema Quanten interessiert, traut euch, probiert es aus. Ihr werdet viele Gleichgesinnte finden, viel Spaß haben und besonders wichtig, schnell merken, dass es viel einfacher ist im Studium voranzukommen, wenn man gemeinsam lernt und sich austauscht und nicht als einsamer Wolf durchs Studium geht (lacht).
Wirst du der TU Wien auch nach deinem Abschluss treubleiben?
Constantin Nistor: Ja, derzeit arbeite ich als Assistent am Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme bei Professor Ulrich Schmid und Assistant Professor Daniel Platz, im Oktober starte ich mein Doktorat und werde meine Forschung aus dem Master weiter fortführen, darauf freue ich mich schon sehr.
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