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Tradition trifft Innovation: TU Wien erkundet Material- und Handwerkskultur im Bregenzerwald

Von Hochleistungsbeton über digitalen Holzbau bis hin zum Bauen mit Lehm: Eine Fachexkursion des Forschungsbereichs Baustofflehre und Werkstofftechnologie führte Studierende und Forschende zu ausgewählten Betrieben im Bregenzerwald. Der direkte Austausch mit Expert:innen vor Ort eröffnete neue Perspektiven auf regionale Wertschöpfung, nachhaltige Materialien und zukunftsweisende Produktionsprozesse.

Die Gruppe geht. Hintergrund Berge grün.

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Leute diskutieren über die Aufteilung eines Gebäudes

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Leute diskutieren über die Aufteilung eines Gebäudes

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Die Gruppe stehen vor einem Lehmhaus

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Lehmhaus

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Zwei Personen. eine hält ein kleines Gespräch

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Besuch zur Käserei in Begrenzerwald.

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Der Forschungsbereich Baustofflehre und Werkstofftechnologie am Institut für Werkstofftechnologie, Bauphysik und Bauökologie der TU Wien organisierte eine Fachexkursion in den Bregenzerwald, um aktuelle Entwicklungen im regionalen Handwerk sowie materialbezogene Produktionsprozesse vor Ort zu untersuchen. Die Exkursion wurde von Carolin Lotz‑Ramirez geplant und koordiniert.

Die Gruppe besuchte mehrere Betriebe und Institutionen, die exemplarisch für die Verbindung von traditionellem Wissen, innovativen Technologien und regionaler Wertschöpfung stehen:

  • Werkraum Bregenzerwald – Einblicke in zeitgenössische Gestaltung, regionale Materialkultur und die Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Architektur.
  • O&S Bau – Vorstellung präziser Betonverarbeitung, Hochleistungsbeton (UHPC) und aktueller Fertigungstechnologien.
  • Zimmerei Kaufmann – Demonstration moderner Holzbauweisen, digitaler Fertigungsprozesse und konstruktiver Details.
  • LehmTonErde – Einführung in das Bauen mit Lehm, inklusive Materialproben, Herstellungsprozessen und Beispielen aus Forschung und Praxis.
  • Dorfsennerei Schlins – Einblick in handwerkliche Lebensmittelproduktion als Beispiel regionaler Produktionsketten.

Die Exkursion ermöglichte einen umfassenden Überblick über regionale Baukultur, materialbezogene Innovationen und handwerkliche Expertise. Durch den direkten Austausch mit Fachleuten aus unterschiedlichen Gewerken konnten wertvolle Erkenntnisse für Forschung und Praxis gewonnen werden.