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Stoffstromanalysen und ökonomische Modelle für kreislauffähige Kunststoffe

Stefani Rivic, Assistentin am Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement, hat über das Projekt fem*cee eine Förderung der Reisekosten für Wissenschaftlerinnen der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen erhalten.

Im März hatte sie die Gelegenheit, die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Union zu besuchen und gemeinsam mit der Abteilung für Umwelt und Ressourcen an zukunftsorientierten Forschungsthemen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement zu arbeiten.

Aufbauend auf ihrer Arbeit an der TU Wien zur Integration von Stoffstromanalysen und ökonomischen Modellen für kreislauffähige Kunststoffe eröffnete der Aufenthalt spannende neue Perspektiven für die gemeinsame Forschung mit inspirierenden Forscher*innen aus ganz Europa zu den Themen Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und kritische Rohstoffe.

Der Besuch war geprägt von produktiven Diskussionen, neuen Ideen und wertvollem interdisziplinären Austausch, der auch als Grundstein für zukünftige Veröffentlichungen genutzt werden soll. Durch den Aufenthalt und die Zusammenarbeit konnte direkter Zugang zu wichtigen Datenquellen und Fachwissen für das Forschungsthema erlangt werden. Wir können gespannt auf weitere Entwicklungen zu diesem Thema blicken.

Ein großer Dank von Stefani Rivic an Dries Huygens, Davide Tonini und das gesamte JRC-Team für den herzlichen Empfang und die inspirierende Zusammenarbeit.

 

Stefani Rivic beschäftigt sich in ihrer Forschung mit den Grenzen der Kreislaufwirtschaft bei Kunststoffverpackungen. Sie integriert eine Stoffflussanalyse (MFA) österreichischer Kunststoffverpackungen in ein berechenbares allgemeines Gleichgewichtsmodell, um die Auswirkungen verschiedener politischer Maßnahmen sowohl aus physischer als auch aus wirtschaftlicher Perspektive zu bewerten.

Auf der Grundlage dieser Arbeit wurde sie vom JRC eingeladen, um an der Entwicklung ähnlicher Modellierungsansätze für zwei Themen mitzuarbeiten: (1) Aluminiumrecycling im Bausektor und (2) die Herstellung von Sekundärphosphatdünger aus Klärschlamm. Das Thema Aluminium war aufgrund laufender Initiativen der Europäischen Kommission im Zusammenhang mit kritischen Rohstoffen und Strategien zur Sicherung der Aluminiumversorgung von besonderer Relevanz.

 

Das Thema der Kreislaufwirtschaft hat im Bauwesen eine hohe Relevanz und wird im Entwicklungsplan der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen im Förderschwerpunkt Nachhaltige Baumaterialien, Ressourcenmanagement (Re-use) und Simulation berücksichtigt und gefördert.

 

Weitere Informationen

Dipl.-Ing.in Stefani Rivic, BSc
Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement
Technische Universität Wien
+43 1 58801 226 44
stefani.rivic@tuwien.ac.at

 

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