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Städtebau als Praxis des Ermöglichens

In der neusten derivé-Ausgabe: Interview von Emilia M. Bruck und Andre Krammer mit Martina Baum und Markus Vogl über Städtebau in der Praxis und Lehre.

Perspektivische Fotografie einer aufgeschlagenen Zeitschrift

Im Gespräch über die Zukunft des Städtebaus in Praxis und Lehre – als Auftakt einer losen Interviewreihe zum Thema – skizzieren Markus Vogl und Martina Baum die Disziplin im Wandel: weg vom fertigen Masterplan, hin zu offenen, prozesshaften Ansätzen. Sie verstehen Planung als Praxis des Zuhörens, Verstehens und Ermöglichens und begreifen Städtebau als interdisziplinäre und gesellschaftliche Aufgabe. Dabei betonen sie die Bedeutung lokaler Wissensformen und kollektiver Raumproduktion. Die Rolle der Planenden verschiebt sich in diesem Kontext hin zu Vermittler:innen, Übersetzer:innen und Gestalter:innen von Räumen und Prozessen. Lehre wird damit zum Experimentierfeld für neue Formen des Entwerfens und Handelns. Markus Vogl ist seit September 2025 Professor für Städtebau und Raumplanung/Urbanistik an der Kunstuniversität Linz, Martina Baum ist Direktorin des Städtebau-Instituts an der Universität Stuttgart und Professorin für Städtebau und Entwerfen.

Die Zeitschrift mit dem gesamten Artikel kann online im Shop, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster erworben werden!