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Projekt TRACE abgeschlossen: Neuer Index bewertet Straßen für automatisierte Lieferfahrzeuge

Nach drei Jahren Forschung ist das EU-Projekt TRACE abgeschlossen – mit einem neuen GIS-basierten Index zur Bewertung der Nutzbarkeit von Straßen für automatisierte Zustellung.

TRACE

© Patricia Bermudez (Bearbeitung: Lukas Philippovich)

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TRACE

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Europäische Logistiknetzwerke sind stark fragmentiert: Grenzüberschreitende Sendungen durchlaufen häufig mehrere unabhängige Unternehmen, die jeweils mit eigenen Systemen, Fahrzeugflotten und Routenplanungen arbeiten. Ein durchgängiger Überblick über den Status einer Sendung fehlt dabei meist. Genau dieses Grundproblem adressierte das EU-Horizon-Projekt TRACE, das nun erfolgreich abgeschlossen wurde.

TRACE entwickelte dafür eine gemeinsame Plattform, über die unterschiedliche Logistikunternehmen ihre Flotten und Betriebsdaten sicher teilen können, ohne die Kontrolle über die eigenen Geschäftsdaten zu verlieren. Lieferungen werden dadurch über Unternehmensgrenzen hinweg koordiniert und je nach Situation dem passenden Verkehrsmittel zugewiesen – von LKW über Lastenrad bis zu unbemannten Fluggeräten.

Der Beitrag vom MOVE innerhalb des Projekts: die Entwicklung eines GIS-basierten Suitability Framework, das die Eignung von Straßen für automatisierte Lieferfahrzeuge misst. Der Index betrachtet zwei Dimensionen – Drivability, also die physische Befahrbarkeit einer Straße, und Compatibility, also die Vereinbarkeit automatisierter Fahrzeuge mit anderen Nutzungen des Straßenraums, wie zum Beispiel dem Zufußgehen.  Dieser Index ist bei TRACE ein Teil des Routingalgorithmus. 

Die zugehörigen wissenschaftlichen Paper befinden sich derzeit im Publikationsprozess. Sobald sie veröffentlicht sind, informieren wir hier. Bereits jetzt verfügbar ist das offizielle TRACE-Whitepaper zur europäischen Logistikintegration, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.