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Prestigeträchtiger Grant für Lidija Radovanović

Lidija Radovanović erhält einen der renommierten EUROfusion Bernard Bigot Researcher Grants 2026 – und startet im Jänner 2026 ihr eigenes Forschungsprojekt zur Modellierung von ELM-freien Plasmen an der TU Wien.

Dr. Lidija Radovanović, im schwarzen Rollkragenpullover mit silberner Kette, vor beige-grauen Jalousien.

© Lidija Radovanović

Dr. Lidija Radovanović

Porträtfoto von Dr. Lidija Radovanović

Das europäische Fusionsforschungsprogramm EUROfusion hat Dr. Lidija Radovanović einen der nur neun vergebenen Bernard Bigot Researcher Grants 2026 zugesprochen. Die prestigeträchtige Auszeichnung wird der jungen Wissenschafterin ein eigenständiges zweijähriges Forschungsprojekt an der TU Wien ab Jänner 2026 ermöglichen.

Radovanović, die ihre von Fritz Aumayr und Elisabeth Wolfrum betreute Dissertation im März 2025 mit Auszeichnung am Institut für Angewandte Physik abgeschlossen hat und derzeit als Postdoc im EUROfusion-Team des Forschungsbereichs Atomic & Plasma Physics am IAP arbeitet, wird sich in ihrem Projekt der Modellierung von ELM-freien Plasmazuständen widmen – ein Thema von zentraler Bedeutung für die nächste Generation von Fusionsreaktoren wie ITER und DEMO.

Der Fokus liegt auf dem sogenannten Quasi-Continuous Exhaust (QCE) Regime, das stabile Plasmaoperationen ohne schädliche Randinstabilitäten (ELMs) ermöglichen soll. Ihr Projekt trägt den Titel:
„Modeling the Pedestal in the Quasi-Continuous Exhaust Regime: Towards Predictive Understanding Across Devices“.

Dank dieser Förderung habe ich die kreative Freiheit, neue Ideen zu verfolgen und meine enge Zusammenarbeit mit der internationalen Fusions-Community weiter auszubauen“, sagt Radovanović.

Das IAP gratuliert sehr herzlich zu dieser verdienten Anerkennung!

Weitere Informationen:
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