Alle News an der TU Wien

Preise und Auszeichnungen für Forschende und Studierende der TU Wien

Im Mai erfolgte die Vergabe eines Paper Awards sowie eines Preises für eine Lehrveranstaltung, Studierende gewannen die World University Challenge und eine Forschende wurde als Person der Woche ausgezeichnet.

Hauptgebäude der TU Wien von unten hinauf fotografiert. Darübergelegt ein Pokal mit Konfettiregen.

© TUW/M. Heisler; tashechka stock.adobe.com

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Ausgezeichnete Forschung an der TU Wien

Entwurfsprojekt Landschaft von oben

© TU Wien | Landscape

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Entwurfsprojekt aus der Lehrveranstaltung „Making Greenways: Typologische Transposition zwischen Wien und Seoul"

Porträt Paulius Skaigiris: junger Mann mit Brille und rötlichem lockigen Haar

© Juliana Selles Würkert

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Paulius Skaisgiris

Gruppenfoto Menschen stehend

© Jan-Philipp Burmann | City-Press GmbH Bildagentur

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Die Gewinner_innen der World University Challenge

Ille C. Gebeshuber sitzend; Frau mit Brille und rotem lockigen Haar, buntes Oberteil, lächelnd mit Blick zur Kamera

© Mihaela Noroc

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Ille C. Gebeshuber

An der TU Wien wird exzellente Forschung und Lehre betrieben. Die Auszeichnungen der vergangenen Wochen unterstreichen einmal mehr diese Tatsache.

Tulane Prize für Lehrveranstaltung an der TU Wien

Mitte Mai hat die Lehrveranstaltung „Making Greenways: Eine typologische Transposition zwischen Wien und Seoul“ von Susann Ahn und Gastprofessor Philipp R.W. Urech, die 2024 an der TU Wien stattgefunden hat, den internationalen Tulane Prize for Climate Change Curriculum in the Built Environment, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster gewonnen. Der Preis wird einmal jährlich von der Tulane School of Architecture and Built Environment ausgelobt. 

Making Greenways war ein klimaresponsives Entwurfsstudio, dessen Ziel die Neukonzeption hochwasserresilienter, biodiversitätsfördernder und öffentlich zugänglicher Flusslandschaften am Wienfluss war. Ausgehend von Hochwasserrisiken, Hitzebelastung und ökologischer Fragmentierung wurden urbane Flussräume als Orte topologischer Transformation untersucht. Auf Basis hochauflösender Punktwolkenmodelle, die mittels LiDAR-basierter 3D-Reassemblierung und Photogrammetrie erzeugt wurden, entwickelten die Studierenden ortsspezifische Entwurfsansätze. Präzisionsmodellierung fungierte dabei als eigenständiges entwerferisches Instrument jenseits visueller Repräsentation. Der Vergleich mit dem Cheonggyecheon in Seoul erweiterte die Untersuchung um transkulturelle Strategien blau-grüner Infrastruktur sowie raumtheoretische Perspektiven. Die Lehrveranstaltung war mit einer Exkursion nach Korea gekoppelt.

Outstanding Paper Award

Paulius Skaisgiris wurde gemeinsam mit seinen Kolleg_innen Max Heisinger, Mykyta Ielanskyi, Erich Kobler, Thomas Pammer, und Veronika Semmelrock mit dem Outstanding Paper Award, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster für ihre wissenschaftliche Arbeit „From Natural Language to Exact Cover: A Neuro-Symbolic Approach to Zebra Puzzles" ausgezeichnet. Überreicht wurde ihnen die Auszeichnung beim Workshop für Logical Reasoning of Large Language Models.

Die wissenschaftliche Arbeit untersucht einen neurosymbolischen Ansatz für logisches Denken, der die semantischen Fähigkeiten großer Sprachmodelle mit der Zuverlässigkeit formaler symbolischer Methoden verbindet. In der Arbeit wird ein Rahmenwerk vorgeschlagen, in dem Eingaben in natürlicher Sprache in strukturierte Darstellungen umgewandelt werden, die durch deterministische Schlussfolgerungsverfahren gelöst werden können. Durch die Integration neuronaler und symbolischer Komponenten zielt die Arbeit darauf ab, die Lücke zwischen flexiblem Sprachverständnis und formal fundierter Schlussfolgerung zu schließen. Empirische Ergebnisse belegen das Potenzial hybrider Schlussfolgerungssysteme, die Leistung bei komplexen logischen Aufgaben über rein neuronale Ansätze hinaus zu verbessern.

World University Challenge 

Anfang Mai haben bereits zum vierten Mal Studierende der TU Wien die World University Challenge, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) auf der IFAT, der weltweit größten Fachmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, in München gewonnen. 

Für den Sieg meisterten die Studierenden Klara Fasching, Jounes Lutterbach und Niclas Schubert anspruchsvolle Aufgaben in den Bereichen integriertes Wasserressourcenmanagement, Messung, Steuerung und Regelung sowie numerische Simulation von Abwassersystemen. Der großartige Erfolg wurde durch Teamarbeit und die Unterstützung durch Jörg Krampe und des gesamten Forschungsbereichs Wassergütewirtschaft ermöglicht.

Person der Woche: Ille C. Gebeshuber 

Der Verein der forschenden Jugend, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster hat Ille C. Gebeshuber als Person der Woche für ihre inspirierende Stimme in der modernen Wissenschaft ausgezeichnet. An der TU Wien forscht und lehrt sie an der Fakultät für Physik im Bereich Bionik und verbindet Physik mit Biologie nach dem Vorbild der Natur mit Fokus auf nachhaltige Technologien.

 

Wir gratulieren allen Gewinner_innen und Ausgezeichneten herzlich.