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Platz 1 in Österreich, Top 25 in Europa: Financial Times kürt i²c zum besten Startup-Hub

Das Innovation Incubation Center (i²c) der TU Wien ist im Financial Times Ranking "Europe's Leading Start-Up Hubs 2026" unter den Top 25 von 180 europäischen Inkubatoren und Acceleratoren.

Gruppenfoto

© i²c

Freude beim i²c-Team über das Ranking der Financial Times: Das Innovation Incubation Center der TU Wien führt das österreichische Ranking an und belegt europaweit Platz 21 sowie Rang 8 in der Kategorie Mentoring.

Die Financial Times platziert das Innovation Incubation Center (i²c), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster der TU Wien in ihrem Ranking "Europe's Leading Start-Up Hubs 2026, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster" unter den Top 25 von 180 europäischen Inkubatoren und Acceleratoren. Besonders erfreulich: Das i²c der TU Wien führt das österreichische Ranking an und belegt europaweit Platz 21 sowie Rang 8 in der Kategorie Mentoring. Das Ranking kombiniert Track-Record der geförderten Startups, Expert_innenempfehlungen und 7.128 Alumni_ae-Evaluierungen. 

Mentoring als messbarer Wettbewerbsvorteil

„Das Ranking bestätigt, was unsere Gründer_innen seit mehr als einem Jahrzehnt erleben: Exzellentes Mentoring ist kein Zufall, sondern das Ergebnis systematischer Arbeit", erklärt Birgit Hofreiter, Leiterin des Innovation Incubation Center. Wir wachsen kontinuierlich, aber immer im Einklang mit unserer Fähigkeit, jedem Startup die intensive Betreuung zu bieten, die den Unterschied macht."

Die hohe Platzierung in der Mentoring-Kategorie spiegelt die Wirkung gezielter 1:1-Betreuung wider. Nermina Mumic, Gründerin von Legitary, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, beschreibt den entscheidenden Moment: „In einem unserer ersten Gespräche wurde unser gesamter Go-To-Market-Ansatz hinterfragt. Statt uns zu bestätigen, forderte sie uns heraus, unser Geschäftsmodell komplett neu zu denken. Diese drei Stunden haben uns wahrscheinlich 18 Monate Irrweg erspart." 

Unternehmer, Mentor und „Pitch Professor” Daniel Cronin hebt dabei die besondere Zusammenarbeit mit den Teams hervor: „Brillanten Köpfen dabei zu helfen, Spitzenforschung in echte Unternehmen zu verwandeln, ist zutiefst inspirierend. Es ist ein No-Nonsense Programm, das auf echter Technologie basiert und von Menschen getragen wird, die wirklich etwas bewegen wollen!”

Christian Bulfon, der seit mehr als 25 Jahren in der Semiconductor-Deep-Tech Industrie tätig ist und dem i²c als Mentor zur Verfügung steht, unterstreicht: „Viele Ideen stocken auf dem Weg zwischen Konzept und MVP, das rotierende AIR-Führungsmodell von i²c stellt dabei sicher, dass Gründer und Gründerinnen zur richtigen Zeit die richtige Expertise erhalten.“

Strategisches Wachstum als Erfolgsfaktor

„Unser Mentoring schafft einen geschützten Raum, in dem Wissenschaftler_innen, die Fähigkeiten entwickeln, die sie für den Aufbau ihres ersten Produkts und den Schritt zum Sciencepreneur benötigen”, erklärt Alexandra Negoescu, Senior Expert für Scientific Spin-offs und weiter: „Diese intensive Unterstützung, die uns auf Rang 8 des Mentoring-Ranking führte, stattet Gründer_innen mit den notwendigen Tools für die Unternehmensgründung aus."

Die Strategie zeigt Wirkung: "Unsere Survival Rate liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt und wir verbessern kontinuierlich die Zeit bis zum Product-Market Fit", so Hofreiter. „Das erreichen wir nicht durch Verkleinerung, sondern durch bewusstes Wachstum und dem Ausbau unserer Mentor_innen-Basis und Infrastruktur parallel zu unseren Kohorten."

Die Top-25-Platzierung europaweit und die Spitzenposition in Österreich unterstreicht die internationale Wettbewerbsfähigkeit der TU Wien. Die Anerkennung ist nicht nur eine Bestätigung für das gesamte i²c-Team und die Mentor_innen, sondern das perfekte Signal an zukünftige Gründer_innen.

Über das Ranking

Das Ranking "Europe's Leading Start-Up Hubs 2026" wurde von Statista in Zusammenarbeit mit der Financial Times und Sifted erstellt. Die Bewertung erfolgte Track-Record-Analysen, Expert_innenempfehlungen und mehr als 1.700 Alumni_ae, die zwischen 2019 und 2024 an Programmen teilgenommen haben. Bewertet wurden Kriterien wie Mentoring & Training, Infrastructure, Legal Assistance, Funding Opportunities, Networking und Business Development Advice.