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ÖWGP-Forum „Future of Production“: Zukunft der Produktion im Fokus

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Am Donnerstag, den 29. Jänner 2026, diskutierten beim ÖWGP-Forum Vertreter aus Wissenschaft und Industrie die Rolle der Produktion für den Wirtschaftsstandort Österreich. Nach einer herzlichen Begrüßung im Namen der ÖWGP durch Prof. Christian Ramsauer (TU Graz) betonte Prof. Fazel Ansari in seiner Eröffnungsrede die aktuell tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen: von steigendem Kosten- und Wettbewerbsdruck über Fachkräftemangel bis hin zu Digitalisierung, Dekarbonisierung und geopolitischen Unsicherheiten.

Klar wurde: Die Sicherung der industriellen Zukunft Europas und Österreichs erfordert gezielte Innovationen und einen klaren Fokus auf Schlüsseltechnologien der Produktion. Diese sind entscheidend für Produktivität, Resilienz und nachhaltige Wertschöpfung. Das wird auch in der Industriestrategie Österreich 2035, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster sowie in der ÖWGP-Stellungnahme „Zukunft sichern“, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster deutlich.

Der Vortrag von Prof. Christoph Herrmann (TU Braunschweig / Fraunhofer IST) zum Thema „Digitale Produktion als Schlüssel zur nachhaltigen Wertschöpfung“ betonte die Bedeutung von Cyber-Physischen Produktionssystemen (CPPS) und Testbeds zur Technologieerprobung und Skalierung für den industriellen Einsatz.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion gingen Christoph Herrmann, Christian Ramsauer sowie Harald Loos (Siemens) unter der Moderation von Sebastian Schlund (TU Wien/ Fraunhofer Austria) der Frage nach, ob industrielle Produktion in Österreich Rückgrat der Wirtschaft oder Relikt der Vergangenheit ist. Dabei wurde deutlich, dass Produktion keineswegs ein Blick zurück, sondern eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliche Handlungsfähigkeit, Innovationskraft und Unabhängigkeit darstellt.