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Neues Paper zu Augmented Reality in der Bauverhandlung eines behördlichen Genehmigungsprozesses erschienen

Harald Urban, Gabriel Pelikan, Konstantin Höbart, Christian Schranz und Alexander Gerger veröffentlichten ein Paper über den Einsatz von Augmented Reality im behördlichen Genehmigungsprozess mit Fokus auf die Bauverhandlung im wissenschaftlichen Journal "Building Research & Information".

Das Bild zeigt das Titelblatt der Publikation inklusive Journalnamen, Titel, Autoren und Abstract.

© Building Research & Information

Nachbarn kommt ein besonderer Status zu und sie spielen in bestimmten Ländern eine entscheidende Rolle im Baugenehmigungsverfahren. Sie können ihre Rechte im Rahmen eines Planprüfungsverfahrens wahrnehmen, das die Stellungnahmefrist und die Bauverhandlung umfasst. Diese Teilprozesse haben jedoch in den digitalen Baugenehmigungsverfahren bislang wenig Beachtung gefunden. Dieser Beitrag schlägt daher eine Umgestaltung der Bauverhandlung in Wien, Österreich, vor, das für eine openBIM-Genehmigung erforderlich ist, und analysiert die Auswirkungen auf die beteiligten Akteure. Zu diesem Zweck wurde auf der Grundlage früherer Forschungsarbeiten eine Augmented-Reality-Plattform (AR) entwickelt. Anschließend wurde eine Fallstudie durchgeführt, um die Auswirkungen von AR-gestützten Bauverhandlungen zu dokumentieren und mit dem herkömmlichen Ansatz zu vergleichen. Die Ergebnisse der Fallstudie veranschaulichen das Potenzial von AR zur Optimierung von Bauverhandlungen. Insbesondere wurde festgestellt, dass der Einsatz von AR das räumliche Verständnis erheblich verbessert.

Die gesamte Publikation ist hier zu finden:

https://doi.org/10.1080/09613218.2025.2575046, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster