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Neues Paper zu Augmented Reality im behördlichen Genehmigungsprozess erschienen

Alexander Gerger, Harald Urban, Konstantin Höbart, Gabriel Pelikan und Christian Schranz veröffentlichten ein Paper über den Einsatz von Augmented Reality im behördlichen Genehmigungsprozess mit Fokus auf die Einsichtnahme im wissenschaftlichen Journal "Building".

Das Bild zeigt das Titelblatt der Publikation inklusive Journalnamen, Titel, Autoren und Abstract.

© Buildings

Diese Studie vergleicht den vorgeschlagenen AR-basierten Einsichtnahme-Prozess mit dem traditionellen planbasierten Ansatz und bewertet dabei sowohl harte als auch weiche Faktoren. Zu diesem Zweck wurden die Dauer der einzelnen Prozessschritte gemessen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der von den Sachbearbeitern aufgewendeten Zeit (als harter Faktor) lag. Darüber hinaus wurden qualitative Befragungen durchgeführt, um die subjektiven Eindrücke der Testteilnehmer (als weiche Faktoren) zu erfassen. Die wichtigsten Ergebnisse waren eine Verringerung der Arbeitsbelastung der Sachbearbeiter und eine Verbesserung des räumlichen Verständnisses. Während die Gesamtprüfungszeit ähnlich blieb, reduzierte der Einsatz von AR die Arbeitsbelastung der Sachbearbeiter um über 40 %. Zudem gaben die Testteilnehmer an, dass AR ihr räumliches Verständnis verbesserte und den Zeitdruck innerhalb des Prozesses verringerte. Diese Fallstudie demonstriert das Potenzial von AR im Genehmigungsverfahren und könnte als Modell für andere Städte und Länder dienen.

Die gesamte Publikation ist hier zu finden:

https://doi.org/10.3390/buildings15173228, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster