Wie lassen sich große Datenmengen aus Mobilitäts-Tracking oder Mobilfunk sinnvoll für Forschung und Planung nutzen? Drei aktuelle wissenschaftliche Publikationen aus dem Umfeld des aspern.mobil LAB und dem Forschungsprojekt MultiMoFusion widmen sich genau dieser Frage.
Ex-post validation of automated travel mode detection based on spatial-infrastructural and traffic-regulatory modal filters
Das Paper beschäftigt sich mit der Qualität automatisierter Verkehrsmittelzuordnungen in Tracking-Apps. Anhand räumlicher und verkehrsrechtlicher Merkmale wird eine Methode vorgestellt, mit der die von externen Anbieter:innen vorgenommenen Verkehrsmittelerkennungen nachträglich überprüft und validiert werden können. Die Forschung entstand im Rahmen des Mobilitätspanels, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und aspern.mobil LAB.
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From Data to Narrative: Storymaps Using Spatiotemporal Travel Behaviour Data
Dieses Paper richtet den Blick auf die Darstellung und Vermittlung von Mobilitätsdaten. Es diskutiert die kartographischen Herausforderungen hochaufgelöster Raum-Zeit-Datensätze und zeigt das Potenzial von Storymaps auf, um komplexe Mobilitätsmuster verständlich und anschaulich aufzubereiten. Die Arbeit entstand im Rahmen des aspern.mobil LAB und des Forschungsprojekts MultiMoFusion.
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Travel behaviour Data Fusion Model based on APP-based survey and floating phone data
Ein weiterer Beitrag gemeinsam mit der TU Graz im Rahmen von MultiMoFusion widmet sich der Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätsdatenquellen. Vorgestellt wird das in MultiMoFusion entwickelte Datenfusionsmodell, das Informationen aus app-basierten Mobilitätserhebungen (SMASI) mit Floating-Phone-Daten (FPD) kombiniert. Ziel ist es, die Stärken beider Datensätze zusammenzuführen und dadurch ein umfassenderes Bild des Mobilitätsverhaltens zu gewinnen.
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Die Beiträge wurden bereits von unseren Kolleg:innen Magdalena Bürbaumer, Florian Pühringer und Martin Berger auf der 13. International Conference on Transport Survey Methods (ISCTSC 2025) in Da Nang präsentiert und mit internationalen Expert:innen diskutiert.
Die Paper wurden im Journal Transportation Research Procedia, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster veröffentlicht.