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20. International Digital Curation Conference

Tomasz Miksa und Suvini Lai waren für das Zentrum für FDM und OSTrails bei der IDCC26 in Zagreb.

Das Foto zeigt eine Frau an einem Stehpult vor einer Präsentation in einem festlichen Raum mit Zuschauern.

© TU Wien / Tomasz Miksa

Suvini Lai präsentiert das Data Steward-Pilotprojekt der TU Wien.

Die International Digital Curation Conference (IDCC) ist eine etablierte jährliche Veranstaltung mit herausragender Bedeutung für die Community. Sie richtet sich an Einzelpersonen, Organisationen und Institutionen aus allen Disziplinen und Bereichen, die sich mit der Kuration von Daten befassen, und bietet die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten über Kuratierungskonzepte und -praktiken auszutauschen. Die 20. Ausgabe der International Digital Curation Conference hat vom 16. bis 18. Februar 2026 in Zagreb, Kroatien, stattgefunden. Das Hauptthema der Konferenz war „AI, austerity, and authoritarianism: contemporary challenges in digital curation“. 

OSTrails-Workshop

Tomasz Miksa hat auf der IDCC26, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster einen Workshop zu OSTrails, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster geleitet und die technischen Arbeiten und Ergebnisse des Projekts, das kurz vor dem Abschluss steht, vorgestellt. In der Session wurden die Hauptkomponenten Pathways, SKG-IF, FAIR-IF und DMP-IF sowie das demnächst verfügbare DMP-Evaluierungsservice vorgestellt und deren Verbindungen untereinander aufgezeigt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Stärkung der Commons, die Verknüpfung von DMPs mit Repositorien und Knowledge Graphs, die Angleichung von FAIR-Überprüfungen sowie praktische Fragen zu Datenvolumen, interdisziplinären Arbeitsabläufen und der Verwendung von ELNs. Die Teilnehmenden haben hilfreiche Vorschläge für die nächsten Projektveröffentlichungen erarbeitet, insbesondere in Bezug auf Pathways, Architekturelemente und Evaluierungsworkflows.

Data Steward Pilot der TU Wien

Suvini Lai hat anhand einer Posterpräsentation, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster das Data Stewardship Pilotprojekt der TU Wien vorgestellt. Das Data Stewardship Pilotprojekt wurde im Oktober 2025 vom Zentrum für Forschungsdatenmanagement mit der Einführung von Data Stewards an ausgewählten Fakultäten gestartet. An dieser ersten Phase nehmen die Fakultät für Architektur und Raumplanung sowie die Fakultät für Mathematik und Geoinformation (insbesondere das Department für Geodäsie und Geoinformation) teil. Zwölf Data Stewards, die jeweils über domänenspezifisches Fachwissen verfügen, durchlaufen ein strukturiertes Schulungsprogramm, das theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen verbindet. Durch die Präsentation unseres Data Stewardship-Modells auf der IDCC26 konnten wir nützliches Community-Feedback zu unserem Schulungsansatz sammeln, die Skalierbarkeit auf andere Fakultäten der TU Wien diskutieren und zu einem breiteren Dialog über den Aufbau nachhaltiger domänenspezifischer Data-Stewardship-Modelle beitragen.

Kontakt

TU Wien
Zentrum für Forschungsdatenmanagement
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