Grüne Höfe, entsiegelte Flächen, kühle Lernräume, Energieeffizienz und eine fahrradfreundliche Infrastruktur – all das und noch vieles mehr gehört zu der Vision der TU Wien, ihre Campusstandorte als verantwortungsvoll gestaltete Lebens- und Arbeitsräume weiterzuentwickeln. Nachhaltigkeit ist dabei ein zentrales Prinzip, das Forschung, Lehre, Wissenstransfer, Verwaltung und Infrastruktur gleichermaßen prägt. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet die Abteilung Gebäude & Technik, denn sie schafft die räumlichen, infrastrukturellen und technischen Grundlagen, damit die TU Wien ihre Transformation zu einer ressourcenschonenden, klimabewussten und nutzerorientierten Universität fortsetzen kann.
Ressourcenmanagement
Das Ressourcenmanagement der Abteilung GUT hat den Anspruch, einen zukunftsweisenden, ressourcenschonenden Betrieb zu gestalten. Dieser soll Effizienz und Innovation vereinen, ohne den Komfort für Nutzer_innen einzuschränken. Ziel ist es, eine nachhaltige Balance zwischen Energie- und Flächeneffizienz sowie Aufenthalts- und Arbeitsqualität zu erreichen. Dabei setzt die GUT auf die Weiterentwicklung zentraler Themenfelder, die sie gemeinsam mit ihren Partner_innen – insbesondere der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) – vorausschauend und innovativ vorantreibt.
Grüner Campus
Zur nachhaltigen Campusentwicklung gehören unter anderem die Außenraumgestaltung der TU Wien-Areale, zu der Begrünungsmaßnahmen, Entsiegelung von Flächen und Rückhalt von Regenwasser ebenso gehören wie Maßnahmen zur Förderung der Mobilität durch Fahrradabstellplätze und Reparaturstationen. Dabei wird besonderer Wert auf eine inklusive Gestaltung gelegt. Ergänzend werden Verdichtungsmaßnahmen sowie Strategien zur Klimawandelanpassung umgesetzt.
Räume klug managen
Das Raummanagement bildet die Grundlage für alle weiteren Nachhaltigkeitsmaßnahmen, da eine effiziente und bedarfsgerechte Nutzung bestehender Flächen den größten Hebel für Ressourcenschonung bietet. Indem Flächen optimal verteilt, gemeinsam genutzt und an veränderte Arbeitsweisen angepasst werden, lassen sich Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Neubauflächen erheblich reduzieren. Nachhaltigkeit beginnt damit, vorhandene Räume klug zu managen, bevor neue Ressourcen verbraucht werden.
Smarter Campus
Die Grundlage für eine nachhaltige Betriebsführung ist die Erfassung und das kontinuierliche Monitoring der Betriebszustände sowie des daraus ableitbaren Nutzungsverhaltens durch die Implementierung eines umfassenden Energie- und Anlagenmanagements. Dazu zählen die Einführung und Evaluierung eines Dashboards zur Überwachung des Strom- und Wärmeverbrauchs, die Etablierung von Energie- und Raumbeauftragten auf Fakultätsebene in enger Abstimmung mit den Dekan_innen sowie die gezielte Schulung aller TU-Angehörigen im Bereich Energieeffizienz.
Strategie mit Wirkung
Um die Campus-Nachhaltigkeit strategisch und messbar voranzutreiben, definiert die Abteilung GUT zentrale Rahmenbedingungen in einer Energie-Roadmap sowie für die Energiebeschaffung und legt SMARTe Ziele und Erfolgsparameter fest.
Mit diesem umfassenden Maßnahmenbündel leistet die Abteilung GUT im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der TU Wien einen wichtigen Beitrag dazu, den Campus Schritt für Schritt nachhaltiger, effizienter und lebenswerter zu gestalten. Damit schafft sie nicht nur die räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine klimaresiliente Universität, sondern trägt zugleich zu einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt bei.
