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Forschungsdaten – we care to make it FAIR! – Teil 2

Verschiedene Arten von Forschungsdaten stellen Nutzer_innen vor unterschiedliche Herausforderungen. Sechs Forschende berichten aus ihren Erfahrungen mit Forschungsdaten und der Umsetzung der FAIR-Prinzipien – aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

Foto von sechs Personen, die nebeneinander stehen

© TU Wien / Livia Beck

von links: Sabine Sint, Adil Mukhtar, Paweł W. Woźniak, Markus Valtiner, Francesca Mangani und Gabriel Wurzer

Von Physik über Maschinenbau bis hin zu Architektur – qualitative wie auch quantitative Forschungsdaten fallen in nahezu allen Wissenschaftsdisziplinen an. Die FAIR-Prinzipienfindable, accessible, interoperable, reusable – stellen sicher, dass Forschungsdaten auffindbar, zugänglich, kompatibel und wiederverwendbar sind. In Teil zwei der Serie „Forschungsdaten – we care to make it FAIR!“ (hier geht’s zu Teil 1 der Serie) werfen wir einen Blick auf genau diese Anwendungsgebiete.   

Stehende Frau. Text im Bild: I care to make it FAIR.

© TU Wien / Livia Beck

Sabine Sint

Bauphysik: Zwischen Gebäudeplänen und Simulationen

Sabine Sint arbeitet im Forschungsbereich Bauphysik an der Schnittstelle von Planung, Simulation und Betrieb von Gebäuden. Im Interview spricht sie über die vielfältige Datenlandschaft in ihrem Fachbereich, über Gebäudesimulationen und digitale Zwillinge und darüber, wie wichtig Dokumentation für ein sicheres, nachhaltiges Datasharing ist. 

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Mann im Hemd. Text im Bild: I care to make it FAIR.

© TU Wien / Livia Beck

Markus Valtiner

Grenzflächenphysik: Grenzflächen treffen auf automatisierte Datenflüsse

Markus Valtiner ist Physiker und beschäftigt sich mit datenintensiven Experimenten an Grenzflächen. Bildgebende Verfahren wie Rasterkraftmikroskopie (AFM) und spektroskopische Methoden wie die Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS) produzieren große Datenmengen, die aufbereitet und für Maschinen lesbar gemacht werden müssen. 

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Mann mit verschränkten Armen. Text im Bild: I care to make it FAIR.

© TU Wien / Livia Beck

Adil Mukhtar

Gebäudetechnik: Von der Blackbox zum reproduzierbaren KI-Modell

Adil Mukhtar zeigt, wie KI in der Gebäudetechnik eingesetzt wird – und wo ihre Grenzen liegen. Im Interview spricht er über Trainingsmodelle zur Fehlererkennung in Gebäudesystemen, über die Feinheiten von Simulationsdatensätzen und erklärbaren KI-Methoden. Auch geht es im Gespräch um unterschiedliche Forschungskulturen in Bauphysik und Informatik sowie deren Bedeutung für das Datasharing.

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Mann mit Tasse in der Hand. Text im Bild: I care to make it FAIR.

© TU Wien / Livia Beck

Gabriel Wurzer

Architektur: Daten brauchen einen Zweck

Gabriel Wurzer beschäftigt sich mit Daten im Kontext von Architektur und Planung. Sein Beitrag macht deutlich: Daten entfalten erst dann ihren Wert, wenn sie in einem konkreten Anwendungskontext stehen, etwa in Simulationen oder BIM-Modellen. Wurzer ist davon überzeugt, dass die kreative Arbeit beim Menschen bleiben wird, während die KI Routinearbeiten übernehmen kann. 

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Mann auf Bürosessel, Text im Bild: I care to make it FAIR.

© TU Wien / Livia Beck

Paweł W. Woźniak

Human-Computer Interaction: KI im Aufwind – neue Chancen für HCI

Paweł W. Woźniak vom Forschungsbereich Human Computer Interaction berichtet von seinen Erfahrungen mit Technikakzeptanz, Methoden der User_innen-Forschung, den Umgang mit qualitativen Daten und nutzungszentriertem Prototypen-Design. Gerade qualitative Daten, wie sie im Bereich der Prototypen-Forschung anfallen, lassen sich meist nur schwer reproduzieren und entsprechend schwieriger mit den FAIR-Prinzipien in Einklang bringen. 

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Stehende Frau in Bluse. Text im Bild: I care to make it FAIR.

© TU Wien / Livia Beck

Francesca Mangani

Strömungsmechanik: Tropfen, Turbulenzen & Supercomputing

Francesca Mangani ist Luftfahrttechnikerin und beschäftigt sich mit turbulenten Mehrphasenströmungen. Ihre Simulationen von Tropfenverteilungen werden auf Supercomputern berechnet – dies beschleunigt die Berechnungen um ein Vielfaches. Da der Austausch von Rohdaten zum einen die Netzwerke überlasten würde und zum anderen für Kolleg_innen ohne Zugang zu Supercomputern nutzlos ist, veröffentlicht sie ihren Code Open Source

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Mit dem Daterepositorium TU Wien Research Data, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster stellt die TU Wien eine geeignete und zertifizierte Plattform zur Umsetzung der FAIR-Prinzipien zur Verfügung. Forschende der TU Wien sind eingeladen, das Repositorium aktiv zu nutzen und sich bei Fragen an das Research Data Team zu wenden.

Weitere Infos

Kontakt: research.data@tuwien.ac.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
Webseite: http://www.tuwien.at/researchdata, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster