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Expert:innenworkshop zu Risikoangepasster Raum- und Siedlungsentwicklung in Österreich

Im Zuge des Forschungsprojektes zu Risikoangepasster Raum- und Siedlungsentwicklung in Österreich (RASE) fand ein Expert:innenworkshop im BMLUK statt

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen des Workshops

© Rosinak & Partner

Am 19. Juni 2026 fand im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster in Wien ein Expert:innenworkshop im Rahmen des Projekts „Risikoangepasste Raum- und Siedlungsentwicklung in Österreich“ (RASE) statt.

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der Risiko-Governance und der stärkeren Integration von Naturgefahrenaspekten in Planungs- und Entscheidungsprozessen der Raumordnung. Im Fokus stehen insbesondere Herausforderungen im Zusammenhang mit Klimawandel, Siedlungsdruck sowie der Umgang mit Baulandreserven an der Schnittstelle zu Naturgefahren.

Der Workshop wurde im Rahmen einer Kooperation der Abteilungen III/6 – Koordination Regionalpolitik und Raumordnung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster sowie III/4 – Wildbach- und Lawinenverbauung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster des BMLUK organisiert. Mit der inhaltlichen Bearbeitung des Projekts sind der Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement, Rosinak & Partner ZT GmbH, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster sowie FALCH Raumplanung und Raumwirtschaft, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster beauftragt.

Nach der Begrüßung durch Roland Arbter, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und Andreas Pichler, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (BMLUK) sowie einer Einführung in Ablauf und Zielsetzung durch Elisabeth Stix, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (Rosinak & Partner) standen zunächst fachliche Impulse im Mittelpunkt. Prof. Arthur Kanonier, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und Barbara Steinbrunner, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (FoB Boden) präsentierten erste Ergebnisse zu rechtlichen Grundlagen eines präventiven Naturgefahren- und Risikomanagements mit besonderem Fokus auf Baulandreserven und raumordnungsrechtliche Instrumente. Katharina Drage, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (Rosinak & Partner) stellte erste Ergebnisse aus Geodatenanalysen zur Überlagerung von Gefahrenzonen und Baulandreserven vor und gab Einblicke anhand erster Fallbeispiele. Ergänzend dazu berichtete Andreas Falch, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (FALCH) aus der Planungspraxis und beleuchtete Herausforderungen und Erfahrungen im Umgang mit Risikoräumen.

Im anschließenden Workshopteil diskutierten Expert:innen aus Raumordnung, Naturgefahrenmanagement, Wissenschaft und Verwaltung in Arbeitsgruppen zentrale Fragestellungen zu Handlungsbedarfen, Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen. Im Fokus standen insbesondere rechtliche Rahmenbedingungen, die Planungspraxis sowie Perspektiven für ein präventives Naturgefahrenmanagement.

Die Diskussionen und eingebrachten Erfahrungen lieferten wertvolle Hinweise für die weiteren Arbeitsschritte im Projekt und unterstrichen die Bedeutung eines interdisziplinären Austauschs zwischen Forschung, Verwaltung und Planungspraxis.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmer:innen für die spannenden Diskussionen und ihre wertvollen Beiträge.