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Erwin Schrödinger-Preis an Anton Rebhan

Am 24. März 2026 hat die Anton Rebhan diese Auszeichnung für seine Forschungsleistungen erhalten.

Anton Rebhan am Rednerpult der ÖAW

c Daniel Hinterramskogler

Mit dem Erwin Schrödinger-Preis zeichnet die ÖAW Anton Rebhan für seine Forschungsleistungen im Bereich der theoretischen Kern- und Teilchenphysik aus, insbesondere für die Entwicklung neuer Methoden in der Quantenchromodynamik (QCD). Die QCD beschreibt die Wechselwirkung von Quarks und Gluonen, also der fundamentalen Bausteine der Atomkerne.

Anton Rebhan entwickelte neue Methoden zur Beschreibung des Quark-Gluon-Plasmas, eines extremen Materiezustands kurz nach dem Urknall, der in Teilchenbeschleunigern erzeugt werden kann. Dabei nutzte er die sogenannte Holographie, die stark wechselwirkende Theorien mit lösbaren höherdimensionalen Gravitationstheorien verknüpft. Diese Methode eröffnete seinem Team an der TU Wien neue Erkenntnisse, u.a. über Hadronen und Gluebälle. Zudem koordiniert Rebhan seit 2023 die internationale Muon g-2 Theory Initiative, die theoretische Vorhersagen mit Präzisionsmessungen des magnetischen Myonmoments vergleicht – ein zentraler Test des Standardmodells der Teilchenphysik.


Mehr Informationen: www.oeaw.ac.at/news/oeaw-vergibt-ihre-hoechsten-preise-1