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EPROG Masters 2026

Im Rahmen der Vorlesung „Einführung in das Programmieren für technische Mathematik“ fand zum ersten Mal ein Live-Coding Wettbewerb statt.

Die Sieger_innen des EPROG Programmierwettbewerbs 2026

© Michael Feischl

Am Freitag, den 30. Jänner 2026, verwandelte sich die Vorlesung „Einführung in das Programmieren für technische Mathematik“ kurzerhand in eine digitale Arena. Zum ersten Mal konnte man sich im Live-Coding Battle messen, den EPROG-Masters 2026.

Die Mission? Ein dreistündiger Code-Sprint mit dem Ziel, einen Bot zu erschaffen, der das Kultspiel „2048“ meistert. Die Rahmenbedingungen waren angenehm analog: Während das EPROG-Skriptum als heiliger Gral der Weisheit erlaubt war, blieb das Internet – und damit der rettende Griff zu Stack Overflow oder ChatGPT – strengstens verboten. Echte Handarbeit also.

Das Leaderboard:

  1. Platz 1:Matthias Oberreiter und Emanuel Perneker entschieden den Bewerb mit einem Min-Max-ähnlichem Algorithmus souverän für sich.
  2. Platz 2:Veronika Hryhorieva und Oleksii Tielnov verwendeten für ihren Bot die berühmte Collatz-Folge und hatten damit wohl den kreativsten Ansatz.
  3. Platz 3: Bronze ging an Mark Michael Drecker und Nicolas Recht.

Das Institut für Analysis und Scientific Computing und der Sponsor Twentyone Solutions GmbH (Geschäftsführer David Saal) ziehen den virtuellen Hut vor so viel algorithmischer Eleganz unter Zeitdruck. Herzlichen Glückwunsch!