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Empfehlungskatalog: Ökologische Zuschlagskriterien für Verkehrsinfrastrukturprojekte

Der veröffentlichte Empfehlungskatalog „Ökologische Zuschlagskriterien für Verkehrsinfrastrukturprojekte“ ermöglicht es (öffentlichen) Auftraggeber:innen, ökologische Nachhaltigkeit im Bestbieterverfahren stärker zu verankern.

Eine grüne Pfeilspitze trifft auf das Pfeilende.

© TU Wien

Der gemeinsam von der TU Wien und der TU Graz erarbeitete Katalog umfasst insgesamt 33 ökologische Zuschlagskriterien, die für Bauausschreibungen herangezogen und projektspezifisch angepasst werden können. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Transporte und Baustellenlogistik, der Einsatz erneuerbarer Energieträger, Abfallwirtschaft und Recyclingmaterialien, Ökobilanzierung und CO₂-Reduktion, Folgekosten sowie Umweltkompetenzen. 

Der Empfehlungskatalog ist für die praktische Anwendung durch Auftraggeber:innen gedacht. Für jedes Kriterium werden Anwendungshinweise, eine Beschreibung des Kriteriums inklusive Bewertungssystematik und -beispielen, Nachweisen für Unternehmer:innen sowie Vorschlägen für Pönaleregelungen zur Verfügung gestellt. Eine Kompatibilitätsmatrix zeigt mögliche Kombinationen von Kriterien innerhalb einer Ausschreibung auf. 

Der Empfehlungskatalog wurde projektbegleitend zum FFG-Forschungsprojekt „LZinfra – Lebenszyklustool zur Nachhaltigkeitsbewertung von Verkehrsinfrastrukturen“ entwickelt. Dieses Projekt wird aus Mitteln der FFG gefördert (www.ffg.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster). Die FFG ist die zentrale nationale Förderorganisation und stärkt Österreichs Innovationskraft. Ein großer Dank gilt allen Fördergeber:innen des Projekts sowie allen Expert:innen, die durch ihr Feedback zur Entstehung des Empfehlungskatalogs beigetragen haben!

Der Empfehlungskatalog steht ab sofort online, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster zur Verfügung.

Ökologische Zuschlagskriterien für Verkehrsinfrastrukturprojekte – Empfehlungskatalog für Bauausschreibungen im Bestbieterverfahren
Autor:innen: Verena Gruber, Jacqueline Raab und Maximilian Weigert
Veröffentlicht am 16. September 2026 über reposiTUm