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Die Region zu Gast beim Boden-Webinar des Klimabündnis

Professor Alois Humer referierte im März über "Boden als Gut der Wirtschafts- und Stadtentwicklung". Denn: Boden ist mehr als Fläche – er ist eine strategische Ressource.

Ein Grasbüschel wächst aus einem Riss im Beton.

© Marco Bianchetti

Im Rahmen des Webinars „Gemeinsam stark“  wurde einmal mehr deutlich, wie zentral der Umgang mit Boden für die Zukunft unserer Gemeinden ist. Das Webinar war das bereits dritte seine Art, im Rahmen des Projekts "Kernstück": Ortskernrettung und Bodenschutz in Gemeinden, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster" des Bodenbündnis Österreich, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.

Der Beitrag von Alois Humer stellte Boden als Schlüsselressource der Wirtschafts- und Stadtentwicklung in den Mittelpunkt.

Seine zentralen Impulse:

  • Boden ist ein nicht vermehrbares Gut – und damit eine der kritischsten Ressourcen unserer Zeit.
  • Die Nutzung von Boden hat sich historisch stark gewandelt – von der Agrar- über die Industrie- hin zur Dienstleistungsgesellschaft (Stichwort Egg-City-Vergleich).
  • Flächenverbrauch ist längst kein rein lokales Thema mehr, sondern ein überörtliches Problem, das neue Formen der Zusammenarbeit erfordert.
  • Die Zukunft liegt in interkommunaler Kooperation und strategischer Raumplanung, statt isolierter Einzelentscheidungen.

Gerade im Kontext von Klimakrise, Bodenversiegelung und Ortskernstärkung wird klar:
Wir müssen Flächen neu denken – und gemeinsam handeln. Das zeigten auch die Beiträge von Sabine Rabl-Berger vom Umweltbundesamt, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster über die Revitalisierung von Gewerbe- und Industrieflächen, sowie von Horst Gaigg über den INKOBA-Verband Salzkammergut, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.

Das Webinar hat eindrucksvoll gezeigt, dass nachhaltige Raumentwicklung nur gelingt, wenn Wissen, Praxis und Kooperation zusammenkommen.

Wir bedanken uns beim Klimabündnis, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und Bodenbündnis, insbesondere bei Ulrike Feichtinger, für die Einladung und Organisation des Webinars.