Am 8. und 9. April 2026 besuchte das Projektteam von HAF-ALP-TOUR gemeinsam mit dem Planungsdachverband Region Zürich und Umgebung (RZU) verschiedene Mobilitätsprojekte in der Region Zürich. Ziel der Exkursion war es, automatisierte Mobilitätsangebote im realen Betrieb kennenzulernen und Erfahrungen mit Expert:innen aus Politik, Verwaltung, Tourismus und Betrieb auszutauschen.
Ein besonderes Highlight waren Testfahrten mit den automatisierten Fahrzeugen des Pilotprojekts „iamo“ im Furttal. Die Fahrten zeigten eindrucksvoll, wie souverän die Fahrzeuge bereits heute mit den Anforderungen des Alltagsverkehrs umgehen. In Gesprächen mit Vertreter:innen der SBB und des Kantons Zürich wurde deutlich, wie wichtig die Integration automatisierter Angebote in das bestehende öffentliche Verkehrssystem ist. Ebenso wurde die zentrale Rolle von Gemeinden und einer frühzeitigen Einbindung der Bevölkerung hervorgehoben.
Für HAF-ALP-TOUR waren insbesondere die Erkenntnisse zur Rolle automatisierter Mobilität als Ergänzung des öffentlichen Verkehrs von großem Interesse. Gerade in alpinen Tourismusregionen könnten solche Angebote helfen, Herausforderungen auf der „letzten Meile“ zu lösen und die öffentliche Anreise attraktiver zu gestalten.
Am zweiten Exkursionstag standen Einblicke in das On-Demand-Angebot „MyBuxi“ auf dem Programm. Das seit 2018 erfolgreiche Mobilitätsangebot zeigt, wie flexible Verkehrsangebote auch in ländlichen Regionen langfristig funktionieren können. Dabei wurde deutlich, dass neben der Fahrzeugtechnologie vor allem organisatorische, infrastrukturelle und soziale Fragen entscheidend für die Zukunft automatisierter Mobilität sind.
Die Exkursion lieferte wertvolle Impulse für die weitere Arbeit im Projekt HAF-ALP-TOUR und verdeutlichte, wie wichtig das gemeinsame Erproben neuer Mobilitätslösungen für deren erfolgreiche Umsetzung ist.