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Abschlussbericht zum Projekt RESH: Regional Effects of Housing Shortage

Titelseite des Abschlussberichts zum Projekt RESH

In Zusammenarbeit mit MCrit (Multicriteria Group, ES), ETH-Wohnforum (CH) und HAW-Hamburg (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, DE) hat das SRF den Abschlussbericht sowie mehrere Fallstudien im Rahmen der ESPON-Territorialstudie „RESH: Regional Effetcts of Housing Shortage“ erstellt.

Das Projekt wurde vom Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) initiiert und hatte zum Ziel, Politik und Verwaltung bei der Bewältigung von Wohnungsknappheit zu unterstützen. Im Fokus standen dabei jene Herausforderungen, deren Auswirkungen über die Grenzen einzelner Gemeinden hinausreichen und ganze Stadtregionen bzw. große Agglomerationen betreffen.

Zur Analyse der Ursachen, Dynamiken und politischen Konfliktlinien rund um Wohnungsknappheit führte das Forschungsteam qualitative Interviews in fünf Schweizer Stadtregionen sowie in vergleichbaren europäischen Agglomerationen durch. Auf dieser Basis entstanden vier vertiefende Fallstudien zu Salzburg (AT), Lille (FR) sowie Hannover und München (DE). Ergänzend wurden wohnungsmarktbezogene Daten und relevante politische Strategien ausgewertet. Interviews mit hochrangigen Fachleuten aus Verwaltung, Politik und Fachpraxis ermöglichten ein differenziertes Verständnis der regionalen Steuerungsansätze und ihrer Auswirkungen auf die regionale Governance.

Darüber hinaus enthält der Bericht kompakte Übersichten zur wohnungspolitischen Entwicklung in fünf nordamerikanischen Stadtregionen sowie einen analytischen Bezugsrahmen, der auf bestehender Forschung aus der Region Flandern (BE) aufbaut. Insgesamt bietet die Studie einen breiten, praxisnahen und politikorientierten Zugang zur Auseinandersetzung mit den regionalen Auswirkungen von Wohnungsknappheit.

Der vollständige Bericht steht auf der Website von ESPON zum Download bereit: https://www.espon.eu/publications/resh-final-report, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster