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3DMAG 2026 brachte die internationale Gemeinschaft der dreidimensionalen Nanomagnetismus-Forschung nach Wien

Konferenzteilnehmende posieren für ein Gruppenfoto auf einer Außentreppe und tragen Namensschilder und Lanyards.

© TU Wien

Vom 13. bis 17. Juli 2026 war das Institut für Angewandte Physik der TU Wien Gastgeber des ersten International Symposium on Three-Dimensional Nanomagnetism (3DMAG 2026).

Die Konferenz bot ein hochkarätiges wissenschaftliches Programm mit Keynote-Vorträgen, eingeladenen und weiteren Fachvorträgen sowie einer großen Vielfalt an Posterbeiträgen. Thematisch reichte das Spektrum von magnetischen Speichern und Spintronik in drei Dimensionen über neue Entwicklungen in der 3D-Nanofabrikation und -charakterisierung bis hin zur Topologie dreidimensionaler Spintexturen sowie geometrie- und krümmungsinduzierten Effekten. Darüber hinaus wurden Verbindungen zu benachbarten Forschungsgebieten wie Supraleitung, Flüssigkristallen und Geologie aufgezeigt. Ein besonderes Highlight war die hohe Qualität der von Studierenden präsentierten Vorträge und Poster.

Die zentrale Lage des Veranstaltungsortes in Wien ermöglichte es, das wissenschaftliche Programm durch mehrere gesellschaftliche Aktivitäten zu ergänzen. Dazu gehörten ein Konzert mit klassischer Wiener Musik, Besichtigungen der 3DNANO-Labore, eine Fahrt durch Wien mit einer historischen Straßenbahn aus den frühen 1920er-Jahren sowie ein Konferenzabend bei einem traditionellen Heurigen in Grinzing.

Die 3DNANO-Gruppe dankt allen Sponsoren, deren Unterstützung wesentlich zum Erfolg der Konferenz beigetragen hat. Besonderer Dank gilt außerdem dem International Advisory Committee, dem Programme Committee sowie den administrativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Angewandte Physik.

Mit dieser erfolgreichen ersten Ausgabe wurde 3DMAG als neues internationales Treffen für die wachsende Gemeinschaft im Bereich des dreidimensionalen Nanomagnetismus etabliert. Das Symposium soll künftig alle drei Jahre stattfinden. Die nächste Ausgabe ist für 2029 in Paris geplant.