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Learning Journey am Caltech
Im Rahmen des berufsbegleitenden MBA-Programms Advanced Technologies & Global Leadership absolvierten unsere Studierenden eine 6tägige Learning Journey am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena. Das Programm richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die Technologieentwicklungen nicht nur verstehen, sondern strategisch nutzbar machen wollen.

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Programmschwerpunkte
Das Programm vereinte Themen, die das gesamte Spektrum moderner Technologieführung abbilden – von Data-Governance und KI-Einsatz über Systems Engineering bis hin zu Supply Chain und Kommerzialisierung. Was sie verbindet, ist ein durchgehender Fokus auf strategische Anwendbarkeit: nicht Technologie um ihrer selbst willen, sondern die Frage, wie Organisationen sie nutzen, um echten Mehrwert zu schaffen.
Ein wiederkehrendes Thema der Woche war die Lücke zwischen dem Wissen um eine Technologie und der Fähigkeit, deren Einführung zu führen. Sessions zu generativer KI und Agentic-AI-Systemen etwa erklärten nicht nur, wie diese Werkzeuge funktionieren – sie untersuchten, was es in der Praxis braucht, um den Schritt von der Pilotphase in den produktiven Betrieb zu vollziehen, und welche Anforderungen das an Führung stellt. Dasselbe galt für Diskussionen zu Datenstrategie, IT-Alignment und der sich wandelnden Rolle des CIO: stets verankert in konkreter Unternehmenserfahrung, nicht in Abstraktion.
Raum bekamen auch Perspektiven, die in Technologiediskussionen häufig nachrangig behandelt werden – darunter die Frage, wie Innovationen erfolgreich vermarktet werden und wie Lieferketten angepasst werden müssen, um technologiegetriebene Geschäftsmodelle zu tragen. Diese Themen unterstrichen einen übergeordneten Punkt: Wer Technologie wirkungsvoll führen will, braucht Orientierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – nicht nur im technischen Kernbereich.
Caltech und seine Partnerinstitutionen

Ein wesentlicher Mehrwert des Programms liegt im direkten Zugang zu Forschungseinrichtungen und Partnerunternehmen. Am Caltech-Campus, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster besuchten die Teilnehmenden das Seismology Lab, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster sowie das Center for Autonomous Systems and Technology (CAST), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster – zwei Einrichtungen, die anschaulich zeigen, wie wissenschaftliche Grundlagenforschung in angewandte Technologielösungen überführt wird.
Über den Campus hinaus führten die Besuche zu Northrop Grumman Corporation, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, wo Systems Engineering unter realen Bedingungen erlebbar wurde, sowie zum ArtCenter College of Design, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster in Pasadena. Dort stand die Nutzerperspektive im Vordergrund: Wie verändert KI die Gestaltung digitaler Interfaces – und welche strategische Relevanz gewinnt das Thema branchenübergreifend?
Den Abschluss der Woche bildete ein Graduation Dinner im Athenaeum, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, begleitet von einem Vortrag des Jet Propulsion Laboratory (JPL), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster zu autonomen Robotersystemen – ein passender Ausklang in einem Umfeld, das den wissenschaftlichen Geist Caltechs unmittelbar erfahrbar macht.
Austausch und kollegiales Netzwerk
Neben den formellen Programminhalten schuf die gemeinsame Woche Raum für intensiven kollegialen Austausch. Die Teilnehmenden – berufserfahrene Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen und Organisationsgrößen – nutzten die Zeit aktiv, um Erfahrungen zu teilen und Perspektiven abzugleichen.
Dazu trugen auch bewusst platzierte informelle Programmpunkte bei: der Networking-Kickoff zum Auftakt, die Watson Lecture zu nachhaltigen Batterietechnologien, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster als Abendveranstaltung sowie das Mittagessen in Hermosa Beach. Solche Formate schaffen den Rahmen für Gespräche, die in reinen Seminarumgebungen selten entstehen.
Fazit
Die Learning Journey am Caltech hat technologische Entwicklungen in KI, Daten und Systemtechnik konsequent in einen strategischen Führungskontext eingebettet. Die Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, Praxisnähe und dem direkten Austausch mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie macht das Programm zu einem substanziellen Bestandteil des MBA.
Die Teilnehmenden kehren mit einem erweiterten Werkzeugkasten und einem belastbaren Netzwerk in ihre Organisationen zurück – und einem geschärften Blick dafür, wie sich technologische Entwicklungen gezielt für strategische Ziele nutzbar machen lassen.