Der Auftakt setzte genau dort an, wo es oft am sensibelsten ist: beim Geld.
In der ersten Podiumsdiskussion diskutierten u. a. Cornelia Daniel und Karl-Maria Pfeffer, welche Investitionen notwendig sind, um Gebäude zukunftsfit zu machen – und wie diese finanziert werden können.
Darauf folgte ein zentraler Gedanke, der sich durch den gesamten Tag zog:
Peter Engert brachte es auf den Punkt – „Resilienz baut man nicht in der Krise.“
Mit der Keynote von Wolfgang Kradischnig und Lukas Clementschitsch wurde dieser Anspruch weiter geschärft:
Resilienz entsteht nicht zufällig, sondern ist das Ergebnis konsequenter Entscheidungen in Planung, Entwicklung und Betrieb.
Am Vormittag zeigte sich bereits die gesamte Bandbreite der Herausforderung:
von technischen Effizienzthemen über regulatorische Anforderungen bis hin zu Fragen der Risikobewertung und Marktunsicherheit.
Der Nachmittag wurde dann deutlich konkreter – und praxisnäher.
Best Practices machten greifbar, wie Resilienz im Bestand umgesetzt werden kann:
Digitale Heizungsoptimierung im Wohnbau, neue Ansätze in Entscheidungsprozessen sowie der Einsatz von KI in unternehmerischen Strukturen zeigten, dass die Hebel längst bekannt sind – aber konsequente Umsetzung gefragt ist. Impulse kamen hier u. a. von Gabriel Brandstetter und Iris Einwaller-Probst.
Parallel dazu wurde in einer weiteren Podiumsdiskussion deutlich, wie stark Klimarisiken, Energiefragen und regulatorischer Druck bereits heute auf Gebäude wirken – und wie sehr sich Entscheidungen beschleunigen müssen.
Einen wichtigen inhaltlichen Schlusspunkt setzte Elisabeth Bergler mit dem Fokus auf Klimawandelanpassung:
Die Frage ist längst nicht mehr, ob sich Gebäude anpassen müssen – sondern wie schnell.



